STRIDE & SWING PIANO SUMMIT 2010 mit den Piano-Solisten Louis Mazetier, Bernd Lhotzky, Chris Hopkins, Rossano Sportiello, Paolo Alderighi, Ehud Asherie, Stephanie Trick + Nicki Parrott am Bass Zum letzten Mal treffen sich in der Alten Kirche Boswil unter dem Titel Stride & Swing Piano Summit 2010 nicht weniger als sieben der hervorragendsten Jazzpianisten traditioneller Schule zu einem zweitägigen freundschaftlichen Kräftemessen. An zwei grossen Steinway D-Flügeln üben sich die Protagonisten in virtuosem Harlem Stride und klassischem Swing-Piano. Improvisation wird dabei ganz gross geschrieben. Dieser letzte Summit dürfte zum absoluten und unvergesslichen Höhepunkt werden. Der Franzose Louis Mazetier und der Deutsche Bernd Lhotzky gehören weltweit zu den überragendsten Stride-Spezialisten und werden die Piano Jazz-Liebhaber als Solisten wie auch im Duett begeistern. Ein beeindruckendes Repertoire von Stride bis Swing zeigt der Deutsch- Amerikaner Chris Hopkins, der in Europa zu den gefragtesten Pianisten des Traditional und Swing Jazz zählt. Rossano Sportiello aus Italien, heute in den USA lebend, gilt als virtuoser Interpret von Stride- und Swing-Piano von Fats Waller bis Art Tatum, mit einem Hauch von Bebop. Sein Kollege Paolo Alderighi, Italiener auch er, beeinflusst von Earl Hines und Erroll Garner, spielt einen packenden Swing-Piano-Stil. Für uns eine Neuentdeckung ist der in Israel geborene, seit früher Kindheit in New York lebende Ehud Asherie. Er dürfte sich stilistisch mit Paolo Alderighi und Rossano Sportiello besonders gut verstehen. Die junge, talentierte Stephanie Trick aus St. Louis, Missouri (USA), die am Stride & Swing Piano Summit 2008 in Boswil erstmals in Europa vorgestellt wurde, zeigt grosses Potential im Stride Piano-Spiel und überzeugt mit technischer Brillanz und eigenständig bearbeiteten Interpretationen. Für eine gehörige Portion zusätzlichen Swing sorgt bei Bedarf die aus Australien stammende, in den USA beheimatete Spitzen-Bassistin Nicki Parrott. Das pianistische Gipfeltreffen ermöglicht verschiedenste spannende Duo-Kombinationen. Allen sieben Piano-Exponenten wird aber auch für ihre Solo-Kunst viel Platz eingeräumt. Die beiden Konzerte sind verschieden konzipiert. Wer alle Pianisten sowohl als Solisten erleben, als auch mit verschiedenen Kollegen im Duett hören möchte, sollte sich zum Besuch beider Konzerte entschliessen. |